Lokale Bündnisse für Familien
Motto: Alt hilft Jung und Jung hilft Alt
www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Die Gründungsveranstaltung des Freigerichter Bündnisses für Familie fand am Freitag, den 28. November 2008 von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Freigericht–Halle statt.
Warum brauchen wir Bündnisse?
Alleine erreicht man oft wenig. Erst wenn sich die richtigen Menschen finden, kann Großes geschaffen werden. Jeder Mensch, egal ob jung oder alt, kann etwas und hat etwas zu bieten, was die Gemeinschaft braucht. Gleichzeitig gibt es bei jedem einen Punkt, an dem er Hilfe benötigt. Die Bündnisse schaffen eine Plattform, auf der sich Menschen kennen lernen können. Gemeinsam ist es einfach, neue Ideen zu entwickeln und etwas aufzubauen, auch etwas zu verändern. Die Lokalen Bündnisse für Familie wurden 2004 vom Bund initiiert. Mittlerweile beteiligen sich 517 Bündnisse aktiv an der Initiative und es wurde schon viel bewegt.
Welche Projekte gibt es schon in Freigericht?
1) Freigerichter Tafel
Das erste Vorhaben dieses Projektes war, eine Ausgabestelle der Gelnhäuser Tafel auch nach Freigericht zu holen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass allein in Freigericht und Hasselroth rund fünfzig Personen auf dieses Angebot angewiesen sind. Seit dem 05.05.2009 wird in den Räumen unterhalb des Hallenbads "Platsch" die Ausgabe vollzogen.
Aber auch eine Unterstützung in der Pflegehilfe für Berufstätige und eine Suchtberatung für Jugendliche sind Projekte dieses Bündnisses.
2) Generationsübergreifende Zusammenarbeit
Dieses Projekt möchte in unserer Gemeinde ein Netzwerk für alle Hilfe suchenden Familienmitglieder, auch allein stehenden Menschen, aufbauen. Der erste Schritt zur Umsetzung ist die Einrichtung einer Beratungsstelle, bei der sich Menschen mit großen Problemen erst mal eine Orientierung über Möglichkeiten und weitere, professionelle Beratungsangebote einholen können.
3) Informationsangebot für pflegende Angehörige
Angehörige werden immer öfter mit der Pflege von körperlich und / oder geistig stark eingeschränkten Menschen konfrontiert. Leider werden diese Angehörigen mit ihren Fragen rund um das Thema Pflege meist allein gelassen. Insbesondere, wenn ein Pflegebedarf zukünftig absehbar ist (Bsp: Demenzerkrankungen wie Alzheimer), gibt es wenige Anlaufstellen, die einen Überblick über Möglichkeiten und Notwendiges bieten.
Leider musste eine im Rahmen des Freigerichter Bündnisses angebotene Sprechstunde zu diesem Thema eingestellt werden. Betroffene können sich allerdings auch weiterhin an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Freigericht (Bürgerbüro, Jugendreferat) wenden, von hier aus können die Betroffenen dann an die entsprechenden Stellen weiter vermittelt werden.
Warum steht die Familie im Mittelpunkt?
Die Familie ist die Mitte der Gesellschaft, sie gilt es zu stärken, wenn Probleme wie sozialer Isolierung, Verarmung und Orientierungslosigkeit entgegnet werden soll. Die Jungen sind der Nachwuchs, ohne sie kann die Gemeinschaft nicht weiter bestehen und sie sind es, die für neue Ideen und frischen Wind sorgen. Die Alten hingegen bieten Orientierung. Von ihrer Lebenserfahrung profitiert jeder junge Mensch und ohne ihren Rückhalt sollte sich kein Heranwachsender in das Abenteuer Leben stürzen.
Die Gemeinschaft zählt
Wichtig ist, dass in einer Gesellschaft nicht nur die eigene Familie zählt, sondern auch die Gemeinschaft. Oft wohnen eigene Angehörige weit weg, oder die Familie geht getrennte Wege. Das ist noch lange kein Grund, sich vom Familienleben abzuschneiden. Zwei Häuser weiter wohnt bestimmt jemand, der genau das braucht, was Sie zu bieten haben oder bei dem Sie genau das finden, was Sie brauchen! Auch die Gewerbetreibenden in einer Gemeinde können mit dazu beitragen, die Situation für die Familie zu verbessern. Die ehrenamtlichen Helfer sind in der Umsetzung ihrer Projekte auf die Unterstützung durch die Betriebe angewiesen.
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Die Gründungsveranstaltung des Freigerichter Bündnisses für Familie fand am Freitag, den 28. November 2008 von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Freigericht–Halle statt.
Warum brauchen wir Bündnisse?
Alleine erreicht man oft wenig. Erst wenn sich die richtigen Menschen finden, kann Großes geschaffen werden. Jeder Mensch, egal ob jung oder alt, kann etwas und hat etwas zu bieten, was die Gemeinschaft braucht. Gleichzeitig gibt es bei jedem einen Punkt, an dem er Hilfe benötigt. Die Bündnisse schaffen eine Plattform, auf der sich Menschen kennen lernen können. Gemeinsam ist es einfach, neue Ideen zu entwickeln und etwas aufzubauen, auch etwas zu verändern. Die Lokalen Bündnisse für Familie wurden 2004 vom Bund initiiert. Mittlerweile beteiligen sich 517 Bündnisse aktiv an der Initiative und es wurde schon viel bewegt.
Welche Projekte gibt es schon in Freigericht?
1) Freigerichter Tafel
Das erste Vorhaben dieses Projektes war, eine Ausgabestelle der Gelnhäuser Tafel auch nach Freigericht zu holen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass allein in Freigericht und Hasselroth rund fünfzig Personen auf dieses Angebot angewiesen sind. Seit dem 05.05.2009 wird in den Räumen unterhalb des Hallenbads "Platsch" die Ausgabe vollzogen.
Aber auch eine Unterstützung in der Pflegehilfe für Berufstätige und eine Suchtberatung für Jugendliche sind Projekte dieses Bündnisses.
2) Generationsübergreifende Zusammenarbeit
Dieses Projekt möchte in unserer Gemeinde ein Netzwerk für alle Hilfe suchenden Familienmitglieder, auch allein stehenden Menschen, aufbauen. Der erste Schritt zur Umsetzung ist die Einrichtung einer Beratungsstelle, bei der sich Menschen mit großen Problemen erst mal eine Orientierung über Möglichkeiten und weitere, professionelle Beratungsangebote einholen können.
3) Informationsangebot für pflegende Angehörige
Angehörige werden immer öfter mit der Pflege von körperlich und / oder geistig stark eingeschränkten Menschen konfrontiert. Leider werden diese Angehörigen mit ihren Fragen rund um das Thema Pflege meist allein gelassen. Insbesondere, wenn ein Pflegebedarf zukünftig absehbar ist (Bsp: Demenzerkrankungen wie Alzheimer), gibt es wenige Anlaufstellen, die einen Überblick über Möglichkeiten und Notwendiges bieten.
Leider musste eine im Rahmen des Freigerichter Bündnisses angebotene Sprechstunde zu diesem Thema eingestellt werden. Betroffene können sich allerdings auch weiterhin an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Freigericht (Bürgerbüro, Jugendreferat) wenden, von hier aus können die Betroffenen dann an die entsprechenden Stellen weiter vermittelt werden.
Warum steht die Familie im Mittelpunkt?
Die Familie ist die Mitte der Gesellschaft, sie gilt es zu stärken, wenn Probleme wie sozialer Isolierung, Verarmung und Orientierungslosigkeit entgegnet werden soll. Die Jungen sind der Nachwuchs, ohne sie kann die Gemeinschaft nicht weiter bestehen und sie sind es, die für neue Ideen und frischen Wind sorgen. Die Alten hingegen bieten Orientierung. Von ihrer Lebenserfahrung profitiert jeder junge Mensch und ohne ihren Rückhalt sollte sich kein Heranwachsender in das Abenteuer Leben stürzen.
Die Gemeinschaft zählt
Wichtig ist, dass in einer Gesellschaft nicht nur die eigene Familie zählt, sondern auch die Gemeinschaft. Oft wohnen eigene Angehörige weit weg, oder die Familie geht getrennte Wege. Das ist noch lange kein Grund, sich vom Familienleben abzuschneiden. Zwei Häuser weiter wohnt bestimmt jemand, der genau das braucht, was Sie zu bieten haben oder bei dem Sie genau das finden, was Sie brauchen! Auch die Gewerbetreibenden in einer Gemeinde können mit dazu beitragen, die Situation für die Familie zu verbessern. Die ehrenamtlichen Helfer sind in der Umsetzung ihrer Projekte auf die Unterstützung durch die Betriebe angewiesen.





