Das Foto zeigt einen aufgeklappten Laptop, auf dessen Tastatur eine gefaltete Zeitung liegt.

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Ab sofort: Treffpunkt für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer


Ab sofort stellt die Somborner Kirchengemeinde St. Anna nun jeden Mittwoch und Freitag in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr Räumlichkeiten im Sturmiushaus zur Verfügung. Hier können - unterstützt von ehrenamtlichen Kräften - Kinderbetreuungsgruppen, Gesprächskreise oder zwanglose Treffen für die nächste Zeit ein Zuhause finden. Diese Möglichkeit zur Begegnung nutzten sogleich viele, die bei Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen schnell ins Gespräch kamen, sich über allgemeine Hilfestellungen im täglichen Bedarf berieten und Kontakte knüpften, während die Kinder sogleich die Spielmöglichkeiten in Beschlag nahmen und gemeinsam durch den Saal tobten.

Bürgermeister Dr. Eitz lobte, dass Kirchengemeinde und politische Gemeinde hierbei Hand in Hand gingen und im engen Dialog kurzfristig dieses Angebot geschaffen hatten. Er bedankte sich herzlich bei Pfarrer Rödig und den tüchtigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Wir brauchen geschützte Räume, um wieder etwas Ruhe und Normalität für die Menschen aus der Ukraine bieten zu können“. Zurzeit leben in Freigericht 81 Kriegsvertriebene, wovon 61 weiblich sind.

Dr. Eitz wies auf das Friedenstreffen immer dienstags um 18:00 Uhr auf dem Rathausplatz hin, das an die Menschen in der Ukraine erinnert. Alesia Azarova aus Kiew, die zu ihrer seit 25 Jahren hier lebenden Tante geflohen ist, übersetzte und freute sich über diese neue Möglichkeit, sich untereinander besser kennenlernen zu können. Interessierte Ukrainerinnen und Ukrainer sowie Freigerichterinnen und Freigerichter, die bereit sind, die Aktivitäten ehrenamtlich zu unterstützen, können sich bei der Gemeinde Freigericht bei Frau Pletka unter der Telefonnummer 06055 916-339 oder via E-Mail an simone.pletka@freigericht.de melden. Die Gemeinde Freigericht stellt dann die entsprechenden Kontakte her bzw. vermittelt die Angebote.


Unser Bild zeigt die Teilnehmer des ersten Treffens für Kriegsvertriebene aus der Ukraine. Pfarrer Christoph Rödig (rechts hinten) und Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (links hinten) begrüßen alle.