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Waldwirtschaft

Naturverjüngung und Holzproduktion

 

Nicht nur an Gedenktagen, wie dem „Tag des Baums“, werden Bäume im Freigerichter Wald gepflanzt. Dank der stetigen Bemühungen des Försters und seines Teams gedeihen Bäume aller Art.

 

Zur Waldwirtschaft zählt neben der Naturverjüngung auch die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen (wie Bauholz, Holz für den Möbelbau) und ökologischem Brenn- bzw. Energieholz.

 

Durch diese beiden Eckpfeiler der Waldwirtschaft wird der Wald in seiner natürlichen Form erhalten und zugleich als Wirtschafsfaktor genutzt.

 

Biotopbäume und Totholz

 

Immer noch herrscht in vielen Wäldern ein Biotopbaum- und Totholzmangel. Dieses ist aber wichtig, da es einen reichhaltigen Lebensraum für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten bildet. In Freigericht ist man sich dieses Problems bewusst und hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Biotopbäume zu pflegen und Totholzbestände in der Ursprünglichkeit des Waldes zu belassen.

 

Biodiversität

 

Biodiversität oder auch biologische Vielfalt gliedert sich in drei Säulen.

  1. Vielfalt der Ökosysteme (z. B. Lebensgemeinschaft von Tieren, Lebensraum und Landschaft)
  2. Artenvielfalt (z. B. das Pflanzen von Edellaubhölzern)
  3. Genetische Vielfalt innerhalb der Arten

 

Entwicklung der Freigerichter Biotope

 

Die Entwicklung der Freigerichter Biotope ist eine gemeinsame Aufgabe der Freigerichter Naturschutzrunde, auch FNR genannt (Zusammenschluss der örtlichen Naturschutzvereine), und der Kommunalen Forstverwaltung.

 

Während die FNR auf Freiflächen tätig ist, sorgt die Forstverwaltung im Gemeindewald für die Erhaltung und Neuschaffung von Biotopen sowie Tümpeln.

 

Sowohl die FNR als auch die Forstverwaltung legen Feuchtbiotope (kleine Tümpel) an, in denen z. B. Gelbbauchunken und Kreuzkröten (gefährdete Arten) eine Heimat finden. Darüber hinaus werden bestehende Tümpel und Biotop stetig gepflegt und somit ein wichtiger Beitrag zur Artenerhaltung der Amphibien und anderer Kleintiere gesichert.