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Außergewöhnlicher Wintereinsatz des Bauhofs – Bürger bedankt sich mit Kräppel-Spende
„Ihr seid die beste Truppe der Welt. Was ihr da geleistet habt, war der Wahnsinn“, sagte Jürgen Franzel bei seinem Besuch. Die vereinzelten negativen Kommentare in den sozialen Netzwerken hätten ihn zusätzlich bewegt, ein deutliches Zeichen der Wertschätzung zu setzen. „Ich bin dankbar, dass wir solche Leute hier haben“, betonte Franzel.
Bauhofleiter Klaus Kern berichtete von einem außergewöhnlichen Arbeitstag. Allein der große Schneepflug legte am 26. Januar 199 Kilometer zurück. „Es war schon ein sehr spezieller Montag – so eine Situation hatten wir hier auch noch nie“, so der Bauhofleiter. Besonders herausfordernd sei gewesen, dass sich der Bauhof in einem Generationswechsel befinde: „Viele unserer jüngeren Kollegen kannten solche Wintersituationen bisher nicht. Umso bemerkenswerter war es, wie strukturiert und besonnen alle gearbeitet haben. Dafür nochmal ein großes Lob.“
Die Gemeinde Freigericht unterhält ein Straßennetz von rund 70 Kilometern gemeindeeigener Straßen. Der Winterdienst erfolgt nach einem festgelegten Räum- und Streuplan, bei dem die Straßen nach Dringlichkeit priorisiert werden. Zum Einsatz kommen ein großes sowie zwei kleinere Räumfahrzeuge. Die Schichten an den Schnee- und Glättetagen begannen bereits gegen 3.30 oder 4 Uhr morgens.
Auch Bürgermeister Waldemar Gogel sprach erneut sein Lob und Dank an die Mitarbeiter des Bauhofs aus: „Jeder hat sein Bestes gegeben. Dieser Einsatz verdient höchsten Respekt. Er zeigt, wie verlässlich, professionell und engagiert unser Bauhof, auch unter extremen Bedingungen, für unsere Bürgerinnen und Bürger da ist.“
Bauhofleiter Klaus Kern freute sich besonders über die Anerkennung aus der Bürgerschaft: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit auch von außen wahrgenommen und wertgeschätzt wird.“
Die Gemeinde, der Bürgermeister, der Erste Beigeordnete sowie der Bauhof bedanken sich herzlich bei Jürgen Franzel für seine anerkennende Geste gegenüber den Bauhofmitarbeitern.

