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Gute Nachrichten für die Mobilität in Freigericht: Busbahnhof Somborn soll Mobilitätsstation werden
Grundlage dafür ist eine Potentialanalyse, an der die Gemeinde Freigericht im vergangenen Jahr teilgenommen hat. Die Untersuchung wurde von der Hochschule RheinMain durchgeführt. Projektpartner sind der Regionalverband FrankfurtRheinMain, die KVG Main-Kinzig sowie Spessart Regional. Insgesamt beteiligen sich acht Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis an dem Projekt.
Im Ergebnis der Analyse wurde der Busbahnhof in Somborn als geeigneter Standort für eine Mobilitätsstation identifiziert. Die Finanzierung stellt sich für die Gemeinde sehr positiv dar. Rund 70 Prozent der Kosten können über Fördermittel gedeckt werden. Von den verbleibenden 30 Prozent übernimmt der Main-Kinzig-Kreis nochmals die Hälfte, sodass die Gemeinde Freigericht letztlich lediglich etwa 15 Prozent der Gesamtkosten selbst tragen muss.
„Die Entwicklung einer Mobilitätsstation am Busbahnhof in Somborn ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilität in Freigericht zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Wir schaffen damit eine bessere Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel und stärken gleichzeitig den öffentlichen Personennahverkehr“ erklärt Bürgermeister Waldemar Gogel.
Mit der positiven Standortbewertung beginnt nun die nächste Phase des Projekts. In den kommenden Monaten sollen die konkreten Planungen vorangetrieben werden. Die Antragstellung für die Fördermittel ist derzeit für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Mobilitätsstationen bündeln unterschiedliche Verkehrsangebote an einem Standort und ermöglichen einen einfachen Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln. Je nach Bedarf können dort beispielsweise Carsharing-Angebote, sichere Fahrradabstellanlagen, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder auch eine öffentliche Toilette entstehen. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr sinnvoll zu ergänzen und die Mobilität insgesamt zu verbessern.

