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Gemeinde Freigericht und Kreiswerke Main-Kinzig bauen Zusammenarbeit im Bereich IT-Sicherheit aus
Die Daten und Anwendungen der Gemeindeverwaltung werden künftig im Rechenzentrum der Kreiswerke Main-Kinzig gehostet. Und zwar nach dem höchsten deutschen IT-Sicherheitsstandard, denn die Serverumgebung der Kreiswerke ist nach „BSI IT Grundschutz“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert.
Die Verbindung zwischen Freigericht und KITuS besteht bereits seit vielen Jahren. Als eine der ersten Kommunen nutzte die Gemeinde Dienstleistungen der Kreiswerke im IT-Bereich. Bislang übernahmen die IT-Experten unter anderem das Backup-Management und unterstützten die örtlichen Administratoren bei einzelnen Projekten und Aufgabenstellungen. Mit dem nun geschlossenen Vertrag wird die Zusammenarbeit deutlich ausgeweitet: Die komplette serverseitige Infrastruktur wird künftig durch KITuS betrieben. Die Betreuung der Anwenderinnen und Anwender vor Ort verbleibt weiterhin bei den beiden kommunalen Administratoren.
„Die Anforderungen an die IT-Sicherheit steigen kontinuierlich. Kommunen stehen zunehmend im Fokus von Cyberangriffen und müssen ihre Systeme bestmöglich schützen. Mit unserem KITuS-Angebot schaffen wir dafür eine sichere und leistungsfähige Grundlage, die den Kommunen zugleich den Rücken für ihre eigentlichen Aufgaben freihält“, betont Oliver Habekost, Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig.
Auch Waldemar Gogel, Bürgermeister der Gemeinde Freigericht, sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für die Verwaltung: „Die Digitalisierung stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Mit der Verlagerung unserer Server-Infrastruktur in das Rechenzentrum der Kreiswerke schaffen wir eine zukunftsfähige und sichere Lösung für unsere Gemeinde. Besonders wichtig war uns dabei, auf einen erfahrenen regionalen Partner zu setzen, mit dem wir seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten.“
Das Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Die technischen Vorbereitungen und Installationen wurden durch die Spezialisten von KITuS weitgehend abgeschlossen. Derzeit erfolgt die Migration der Anwendungen und Daten in das Rechenzentrum der Kreiswerke. Dort profitieren die Anwendungen von modernen Sicherheitsmechanismen, einer professionellen Überwachung und den hohen Standards eines nach BSI-Grundschutz betriebenen IT-Umfelds.
„Wir haben uns in den vergangenen Jahren bereits sehr gut kennengelernt und zahlreiche Themen gemeinsam erfolgreich umgesetzt“, erläutert Sascha Kling, Teamleiter IT bei den Kreiswerken Main-Kinzig. „Mit der Übernahme der Server-Infrastruktur vertiefen wir diese Partnerschaft nun weiter. Die Serverlandschaft wird verlagert, gleichzeitig aktualisiert, und um zusätzliche Schutzmechanismen ergänzt. Damit schaffen wir eine leistungsfähige und sichere IT-Basis für die kommenden Jahre.“
Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit setzt die Gemeinde Freigericht bewusst auf eine regionale Lösung: Die sensiblen Daten verbleiben in der Region, werden nach deutschen Sicherheitsstandards geschützt und von einem kommunalen Partner betreut, der die Anforderungen öffentlicher Verwaltungen aus langjähriger Erfahrung kennt.

