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Zum Schutz der Igel und anderer Wildtiere: Mähroboter bitte nur tagsüber einsetzen
Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv und gehen dann auf Nahrungssuche. Treffen sie dabei auf einen Mähroboter, also eine Gefahr, rollen sie sich häufig zusammen, anstatt zu flüchten. Dieses natürliche Schutzverhalten bietet gegenüber den rotierenden Messern der Geräte keinen ausreichenden Schutz. Die Tiere können durch die scharfen Klingen schwer verletzt oder sogar getötet werden. Auch andere kleine Tiere wie Erdkröten, Eidechsen oder Blindschleichen können durch die Mähroboter gefährdet werden.
„Mit einer zeitlichen Anpassung der Nutzung von Mährobotern können wir viel für den Schutz unserer heimischen Tierwelt tun. Deshalb möchte ich alle Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer bitten, ihre Mähroboter möglichst nur tagsüber fahren zu lassen“, appelliert Bürgermeister Waldemar Gogel. „Damit bleibt der Rasen gepflegt und gleichzeitig geben wir Igeln und anderen kleinen Tieren die Chance, ihren Lebensraum sicher zu nutzen. Ich finde, das ist ein guter und einfacher Beitrag zum Artenschutz, den jeder von uns leisten kann.“
Die Gemeinde Freigericht setzt dabei auf Rücksicht und Eigenverantwortung. In der Dämmerung und während der Nacht sollten Mähroboter nicht eingesetzt werden. Eine zeitliche Steuerung der Geräte kann dabei helfen, die Rasenpflege auf die Tagesstunden zu beschränken. Darüber hinaus können Gartenbesitzer mit einfachen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zum Schutz von Igeln und anderen Tieren leisten: Bereiche mit höherem Gras, Laub- oder Reisighaufen sowie heimische Pflanzen bieten Unterschlupf und Nahrung und machen Gärten zu wichtigen Lebensräumen für die heimische Tierwelt.
Die Gemeinde Freigericht bedankt sich bei allen, die bei der Pflege ihrer Gärten auch an die Tiere denken, die ihren Lebensraum dort haben.

